Mittwoch, 3. März 2010

BASF darf gentechnisch veränderte Kartoffel "Amflora" anbauen

Der BASF Konzern darf laut EU Beschluss seine gentechnisch veränderte Kartoffel "Amflora" in Europa anbauen.

Nach einem über 6 Jahre andeuernden Genehmigungsverfahren hat BASF jetzt das OK bekommen. Die gentechnisch veränderte Kartoffel, die resistent gegen bestimmte Antibiotika ist darf ab sofort in Europa angebaut werden.

Zwar darf sie nicht als Speisekartoffel in den Handel gelangen, sondern diene nur als Industrie-Knolle z.B. zur Herstellung von Papier, aber die Abfälle aus der Stärkegewinnung dürfen als Futtermittel verwendet werden.

Damit landet das Genprodukt über Umwege doch im Nahrungskreislauf, ein Umstand gegen den die WHO und GreenPeace protestieren.

"Amflora" soll bereits in diesem Jahr auf einer 20 ha großen Fläche angebaut werden. Ebenfalls genehmigt wurde die Einfuhr und Verarbeitung von 3 gentechnisch veränderten Maissorten der amerikanischen Konzerns Monsanto.

BASF-Vorstand Stefan Marcinowski sieht in der Genehmigung einen "Meilenstein für weitere Innovationen zugunsten einer wettbewerbsfähigen und nachhaltigen Landwirtschaft in Europa".

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