Montag, 15. März 2010

Blutanomalie bei Claudia Pechstein festgestellt - Ärzte schließen Doping aus

Claudia Pechstein Press ConferenceAuf einer Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO) in Berlin wurde mitgeteilt, dass die erhöhten Retikulozyten-Werte der Eisschnellläuferin Claudia Pechstein in einer vererbten Blutanomalie begründet liegen.

Pechstein leide, genau so wie ihr Vater, an einer milden Form der Kugelzellen-Anämie. Claudia könne diese Krankheit durchaus von ihm geerbt haben, sagte der Oberarzt Andreas Weimann von der Charité auf der Pressekonferenz in Berlin. Mit ihnen leiden etwa 800.000 Deutsche an dieser Erkrankung.

Der Vorsitzende der DGHO, Gerhard Ehninger, äußerte sich dahingehend, dass nach diesen Ergebnissen die zweijährige Sperre für Pechstein nicht mehr haltbar sei. Außerdem kritisierte er die verfälschte Darstellung von Gutachten seitens des Sportgerichtshofs CAS.

Pechstein, die auf Grund der Sperre nicht an den olympischen Winterspielen teilnehmen konnte, kann nun hoffen, dass sie demnächst wieder an Wettkämpfen teilnehmen kann. Wie der Eisschnelllauf Weltverband ISU auf die neuen Erkenntnisse reagiert ist allerdings momentan noch nicht bekannt.


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