Sonntag, 28. März 2010

Merkel ermahnt in Deutschland lebende Türken zum Erlernen der deutschen Sprache

Federation Of German Expellees Annual ReceptionKurz vor ihrem geplanten Türkei Besuch ermahnt die Bundeskanzlerin Angela Merkel die in Deutschland lebenden Türken zu mehr Integrationswilligkeit. Dazu gehöre in erster Linie die Bereitschaft, die deutsche Sprache zu erlernen.

Sie erwarte von keinem Türken, dass er seine Heimat vergesse, verlangt aber die Teilhabe am gesellschaftlichen Erfolg sowie am Arbeits- und Familienleben in Deutschland. Die Einhaltung der Gesetze und das Erlernen unserer Sprache seien Grundvoraussetzungen für die Integration.

Die vom türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan geforderte Einführung von türkischen Gymnasien weist Merkel von der Hand. Sie bekräftigt vielmehr, dass grundsätzlich türkischstämmige Kinder und Jugendliche bei uns in deutsche Schulen gehen sollen.

SPD-Chef Sigmar Gabriel sprach sich allerdings dafür aus, dass Türkisch an den Schulen als zweite oder dritte Fremdsprache gelehrt werden könne. Rein türkische Schulen, wie von Erdogan gefordert, seien hingegen nicht mit dem deutschen Bildungswesen vereinbar.

Merkel reist in der kommenden Woche nach vier Jahren zum ersten Mal wieder in die Türkei. Am Montag kommt sie in Ankara zu Gesprächen mit dem türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan und dem türkischen Staatspräsidenten Abdullah Gül zusammen. Anschließend geht es nach Istanbul um dort das Hagia-Sophia-Moschee-Museum zu besuchen.

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