Donnerstag, 22. Juli 2010

Chemische Kastration für Russlands Pädophile gefordert

In südrussischen Wolgograd hat das Ermittlungskomitee der Staatsanwaltschaft eine chemische Kastration für Kinderschänder gefordert. In den vergangenen Jahren sei die Zahl der Sexualverbrechen an Kindern um das zwanzigfache angestiegen, sagte Alexander Bastrykin, Chefermittler der Staatsanwaltschaft.

Straftäter würden nach verbüßter Strafe meist noch schwerere Verbrechen begehen, hieß es weiter. Deshalb rege er an, die rückfälligen Straftäter chemisch zu behandeln.

Bei dieser Art der Kastration werden mit Arzneimitteln Sexualhormone blockiert, so dass der Sexualtrieb unterdrückt wird. Als Beispiel verwies er auf Polen, wo Pädophile zur chemischen Kastration per Gesetz gezwungen werden können.

Newsquelle: dts Nachrichtenagentur

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