Donnerstag, 15. Juli 2010

Engere wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Russland vereinbart

BERLIN - MARCH 31:  German Chancellor Angela Merkel and Russian President Dmitry Medvedev speak to the media after bilateral talks at the Chancellery on March 31, 2009 in Berlin, Germany. The leaders are meeting in preparation for the upcoming summit of the G20 group of nations in London.  (Photo by Sean Gallup/Getty Images)Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der russische Präsident Dmitri Medwedew haben bei ihrem Treffen eine engere Zusammenarbeit auf wirtschaftlicher Ebene zwischen den beiden Ländern vereinbart. Bei der Zusammenkunft in Jekaterinburg forderte Medwedew, dass die Bundesrepublik mehr russische Investitionen in Deutschland zulasse.

Laut Medwedew habe Russland sowohl den Wunsch als auch das Geld, stärker auf dem deutschen Markt präsent zu sein. Der Präsident betonte dabei, dass das Verhältnis der gegenseitigen Investitionen nicht stimme, da Deutschland in der russischen Wirtschaft wesentlich aktiver sei. Man rechne jedoch damit, "dass der Investitionsprozess auf Gegenseitigkeit beruhen wird", sagte Medwedew.

Weiterhin lobte der russische Präsident Deutschland als "überaus bequemen Partner". Bundeskanzlerin Merkel kündigte derweil ein deutsch-russisches Wirtschaftsjahr 2011 an. Die Zusammenarbeit der beiden Staaten sei eine Erfolgsgeschichte. Am Rande des Treffens sicherte sich etwa Siemens den Bau von mehr als 200 Zügen sowie den Ausbau von verschiedenen Bahnhöfen. Weiterhin will Airbus in naher Zukunft elf Maschinen vom Typ A330 an Russland liefern. Neben einer Wirtschaftsdelegation war auch Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) bei dem Treffen dabei.

Newsquelle: dts Nachrichtenagentur

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