Montag, 12. Juli 2010

Handytelefonate ohne Providernutzung erfunden

Adelaide - Ein australische Forscher hat jetzt eine Software erfunden, mit der Telefonate von Handy zu Handy möglich sind, ganz ohne dass ein Mobilfunkbetreiber oder eine Verbindung zum Internet nötig sind. Für die Technik werde allerdings die W-LAN-Funktion gebraucht, die mittlerweile viele Handys hätten, sagte Paul Gardner-Stephen von der Flinders University in Adelaide dem Australischen Rundfunk.

Zu Demonstrationszwecken begab sich der Forscher extra in eine menschenleere Gegend im australischen Outback, wo der nächste Handysendemast mindestens 100 Kilometer entfernt war. Das Telefonieren von Handy zu Handy über die W-LAN-Funktion könne gerade in solchen unversorgten Regionen im Notfall Menschenleben retten. In vielen Tälern sei es dort oft sogar schwierig, per Satellitentelefon eine Verbindung herzustellen.

Zwar sei die Reichweite der Telefonate mittels der neuen Software auf einige hundert Meter beschränkt, allerdings könne sie durch Zusammenschließen von mehreren Telefonen deutlich erhöht werden. Die Technik unterscheidet sich deutlich von der bereits seit Jahren bekannten "Push-to-Talk"-Funktion an vielen Handys. Bei dieser Technik ist eine Datenverbindung zum Telefonprovider nötig.

Wann der Forscher, der in der Vergangenheit schon so manche andere kleine Software auf seiner Homepage zum herunterladen angeboten hat, das Programm der Öffentlichkeit zugänglich machen will, ist noch nicht bekannt. Zunächst solle die Qualität und Reichweite der Telefongespräche weiter verbessert werden.

Newsquelle: dts Nachrichtenagentur

Dieser Beitrag Handytelefonate ohne Providernutzung erfunden wurde am Montag, 12. Juli 2010 in den Kategorien , auf upset News veröffentlicht. Wenn Du zu allen Themen auf upset News aktuell informiert sein möchtest, dann kannst Du unseren RSS News-Feed abonnieren oder bzw. und uns auf Facebook oder google+ folgen.

Deine Meinung oder Deine Erfahrungen zum Thema „Handytelefonate ohne Providernutzung erfunden“ kannst Du gerne in die Kommentare schreiben (möglich mit einem Facebook, Hotmail, AOL oder Yahoo-Account) und wenn Dir upset News gefällt, dann sag das doch bitte Deinen Freunden bei Twitter, Facebook oder anderen sozialen Netzwerken.