Dienstag, 6. Juli 2010

Höhere Beiträge zur Krankenkasse ab 2011 von Koalition beschlossen

BERLIN - JULY 06: German Health Minister Philipp Roesler speaks for a press conference at the Bundespressekonferenz on July 6, 2010 in Berlin, Germany. Roesler presents the new health care reform to the media showing the contribution to the public health insurance will grow up to 15.5 percent in 2011. (Photo by Andreas Rentz/Getty Images)Berlin - Die schwarz-gelbe Koalition hat sich in ihrer Gesundheitsreform unter anderem auf die Anhebung der Beiträge zur gesetzlichen Krankenkasse von 14,9 Prozent auf 15,5 Prozent geeinigt. Das teilte Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) heute in Berlin mit. Die Anhebung soll zum Jahr 2011 erfolgen und jeweils zur Hälfte von Arbeitgebern und Arbeitnehmern übernommen werden.

Zudem will Schwarz-Gelb, dass der Zusatzbeitrag für die gesetzliche Krankenversicherung, dessen Grenze bisher bei acht Euro liegt, jedes Jahr neu berechnet wird. Die Kassen sollen dabei selbst die Höhe festlegen können. Allerdings soll ein Richtwert gemessen an den Kosten des Gesundheitswesens angegeben werden. Mit dem Maßnahmenpaket soll das drohende Finanzierungsdefizit von elf Milliarden Euro bei den gesetzlichen Krankenkassen geschlossen werden.

Die Gesundheitspolitik der schwarz-gelben Regierung stößt bei der Mehrheit der Deutschen auf Ablehnung. Das geht aus einer Umfrage des Marktforschungsunternehmens YouGovPsychonomics in Kooperation mit DocCheck Market Research unter 1.000 Bürgern und 200 Ärzten hervor. Demnach seien 80 Prozent der Befragten der Meinung, die Koalition aus Union und FDP mache insgesamt eine schlechtere Gesundheitspolitik als die Vorgängerregierung.

Bei der Beurteilung der gesundheitspolitischen Kompetenz der Parteien zeigen sich Patienten und Ärzte deutlich gespalten: Während die Bundesbürger den Sozialdemokraten die größte gesundheitspolitische Kompetenz zuschreiben (38 Prozent) und die FDP hier weit abgeschlagen auf dem letzten Platz landet (6 Prozent), sind die Ärzte der Ansicht, die FDP habe die größte Kompetenz in Gesundheitsfragen (45 Prozent), gefolgt von CDU/CSU (31 Prozent). Die geringste Kompetenz schreiben die Ärzte dabei der Linken mit einem Prozent zu.

Newsquelle: dts Nachrichtenagentur

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