Montag, 12. Juli 2010

Internationale Verurteilung der Anschläge auf WM-Fans in Uganda

A person injured in an explosion arrives at the International Hospital in Uganda's capital Kampala July 12, 2010. Two separate explosions killed at least 23 people packed into bars in Kampala to watch the World Cup final on Sunday night, police said. REUTERS/Ronald Kabuubi (UGANDA - Tags: SPORT SOCCER DISASTER)Nach den Anschlägen auf ein Restaurant und einen Sportclub in Uganda haben mehrere internationale Staats- und Regierungschefs ihr Mitgefühl ausgedrückt. Die Regierung der USA verurteilte die Anschläge. Dem Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates, Mike Hammer, zufolge sei US-Präsident Barack Obama "zutiefst betrübt" angesichts der "bedauerlichen und feigen Angriffe". Uganda solle nun "jegliche Hilfe" zukommen, hieß es in Washington.

"Unser Mitgefühl ist mit den Familien und Freunden der Opfer in Uganda und den USA", erklärte Außenministerin Hillary Clinton. Unter den 64 Todesopfern der Anschläge war auch ein Entwicklungshelfer aus den USA.

Auch Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) äußerte sich zu den Vorfällen. "Ich verurteile diese entsetzlichen Anschläge auf das Schärfste", so der Minister. "Menschen anzugreifen, während sie ein friedliches Sportfest genießen, ist an Heimtücke kaum zu überbieten. Das zeigt die ganze menschenverachtende Niedertracht der Drahtzieher dieser Anschläge." Sein Mitgefühl und seine Anteilnahme gelte nun den Angehörigen der Opfer, so Westerwelle.

Die Zahl der Todesopfer nach einer Serie von Bombenanschlägen in der ugandischen Hauptstadt Kampala ist auf mindestens 64 gestiegen. Während des an vielen Orten übertragenen WM-Finales zwischen Spanien und den Niederlanden gingen am Abend an mehreren Stellen in der Stadt Bomben hoch. Eine Explosion ereignete sich in einem Rugby Club in Mitten eines "Public Viewings". Eine weitere Bombe explodierte in einem äthiopischen Restaurant.

Auch aus zwei weiteren Stadtteilen wurden Bombenexplosionen gemeldet. Zahlreiche Menschen wurden verletzt in Krankenhäuser eingeliefert. Ein Sprecher der ugandischen Polizei brachte die Attentate mit Drohungen von Islamisten in Somalia in Verbindung. Diese hatten mit Angriffen in Uganda und Burundi gedroht, weil diese beiden Länder Friedenstruppen nach Somalia geschickt hatten.

Newsquelle: dts Nachrichtenagentur

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