Dienstag, 17. August 2010

70 Prozent der angebotenen Pfifferlinge sind gesundheitsgefährdend

In Deutschland zum Kauf angebotene Pfifferlinge sind zu rund 70 Prozent verschimmelt, verfault und gesundheitsgefährdend. Dies hat das Verbrauchermagazin "Markt" mit einem Test herausgefunden. 10 Mal wurden in verschiedenen Super- und Wochenmärkte Pfifferlinge eingekauft und getestet.

Sieben von zehn Pfifferling-Proben waren bereits beim Verkauf verschimmelt und verfault. "Diese Pilze sind gesundheitsgefährdend", bestätigt Georg Müller, Sachverständiger der Deutschen Gesellschaft für Mykologie, der die Proben im Auftrag von "Markt" untersucht hat. "Wir haben verschimmelte Pilze, wir haben mit Maden durchsetzte Pilze und wir haben verfaulte Pilze gefunden - und dass 70 Prozent der Proben betroffen sind, das ist ein Skandal".

Vier Proben wurden in Supermärkten gekauft - sie alle waren gesundheitsgefährdend. Kaum besser ist das Ergebnis der Wochenmarkt-Pfifferlinge: Von den sechs eingekauften Proben waren drei gesundheitsgefährdend, eine bedingt verkehrsfähig und zwei unbedenklich. "Wer verschimmelte Pilze isst, kann krank werden. Man kann starke Bauchschmerzen bekommen, Durchfall, Erbrechen, eventuell Blut im Urin und Fieberschübe können die Folge sein", so Müller.

Newsquelle: dts Nachrichtenagentur
Bild: Obsttheke in einem Supermarkt (Foto: dts Nachrichtenagentur)


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