Dienstag, 10. August 2010

Hochwasser erreicht Brandenburg - keine Gefahr für Berlin

Das aus Sachsen kommende Hochwasser hat am Montag Brandenburg erreicht. Bereits am Nachmittag ist an der Lausitzer Spree die höchste Warnstufe vier ausgerufen worden, am Abend folgte dies auch für die Spree. Drei Orte mussten wegen der Wassermassen evakuiert werden. Entlastung soll die Flutung der Talsperre Spremberg bringen, diese soll am Dienstagmorgen geöffnet werden.

Die Neiße führt nach Angaben des Landesumweltamtchefs Matthias Freude derzeit doppelt so viel Wasser wie die Oder und die Spree sogar zehnmal so viel Wasser wie normal. Die Landeshauptsstadt Berlin würde vom Hochwasser allerdings zunächst verschont werden. "Bisher ist alles ruhig", so ein Sprecher der Wasserschutzpolizei in Berlin.

In Sachsen sind durch die Folgen der Katastrophe bislang drei Menschen ums Leben gekommen. Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat sich am Nachmittag den Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau, ein Unesco-Weltkulturerbe, aus der Luft angeschaut, um sich einen Überblick über den Wasserstand zu verschaffen. Der Park ist überschwemmt worden, das Schloss konnte aber offenbar erfolgreich gegen die Fluten gesichert werden. In Sachsen entspannt sich die Lage mittlerweile, das Landeshochwasserzentrum Sachsen meldet sinkende Wasserpegel.

Newsquelle: dts Nachrichtenagentur

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