Sonntag, 15. August 2010

Verunglückte Lufthansa-Cargo-Maschine hatte Waffen und Gefahrengut an Bord

Die Ende vorigen Monats in Riad (Saudi-Arabien) verunglückte Frachtmaschine der Lufthansa Cargo (wir berichteten) hatte nach "Spiegel"-Informationen zwei Paletten mit Gefahrengut an Bord. Sie wurden im Mittelteil der Maschine gelagert – genau dort, wo nach der Bruchlandung als Erstes dichte Rauchschwaden aus dem Rumpf austraten. In einer der beiden Ladeeinheiten befanden sich offenbar leicht entzündliche Chemikalien, die für die heftige Flammenentwicklung verantwortlich gewesen sein könnten.

Nach Schilderung von Augenzeugen, die bei der Verladung in Frankfurt dabei waren, wurden noch andere, potentiell gefährliche Teile an Bord des Frachtflugzeugs gebracht – darunter angeblich Maschinengewehre für Saudi-Arabien und Güter des US-Militärs. Ein Sprecher der Lufthansa Cargo wollte mit Hinweis auf die laufenden Unfalluntersuchungen keine Stellungnahme zu dem Inhalt der Ladung abgeben.

Über den Unglückshergang findet sich im Lufthansa-Intranet eine genaue Beschreibung. Diesen neuen Details gemäß habe die Maschine normal aufgesetzt. "Es folgten zwei weitere Bodenberührungen." Dann sei das Heck abgebrochen, und nach 2400 Metern sei das Flugzeug von der Landebahn geschlittert. Nach 375 weiteren Metern sei es zum Stehen gekommen und habe angefangen zu brennen, so heißt es auf der internen Website, deren Inhalt dem "Spiegel" vorliegt.

Newsquelle: dts Nachrichtenagentur
Bild: Eine Lufthansa-Cargo-Maschine (Foto: Lufthansa, über dts Nachrichtenagentur)


Dieser Beitrag Verunglückte Lufthansa-Cargo-Maschine hatte Waffen und Gefahrengut an Bord wurde am Sonntag, 15. August 2010 in den Kategorien , auf upset News veröffentlicht. Wenn Du zu allen Themen auf upset News aktuell informiert sein möchtest, dann kannst Du unseren RSS News-Feed abonnieren oder bzw. und uns auf Facebook oder google+ folgen.

Deine Meinung oder Deine Erfahrungen zum Thema „Verunglückte Lufthansa-Cargo-Maschine hatte Waffen und Gefahrengut an Bord“ kannst Du gerne in die Kommentare schreiben (möglich mit einem Facebook, Hotmail, AOL oder Yahoo-Account) und wenn Dir upset News gefällt, dann sag das doch bitte Deinen Freunden bei Twitter, Facebook oder anderen sozialen Netzwerken.