Donnerstag, 16. Dezember 2010

Das Supertalent 2010 - die 12 Finalisten stehen fest - das vierte und letzte Halbfinale ist gelaufen

Gestern Abend lief das vierte und letzte Halbfinale der diesjährigen Staffel von "Das Supertalent", ausnahmsweise an einem Mittwoch. Damit stehen alle 12 Finalisten für das große Finale am kommenden Samstag, den 18. Dezember 2010 auf RTL fest. Erneut sind 10 Halbfinalisten angetreten um die Juroren Dieter Bohlen, Sylvie van der Vaart und Bruce Darnell, vor allem aber das Fernsehpublikum zu überzeugen. Nicht allen ist dies gelungen. Zwei Kandidaten zogen direkt in die Finalshow ein, ein dritter wurde wieder von der Jury bestimmt.

2 Stunden dauerte das vierte Halbfinale, dann war es Günther Jauch der den Bildschirm mit seinem Stern TV füllte. In seiner Show wurde dann später am Abend die Entscheidung, die das Fernsehpublikum per Telefonvoting getroffen hat, bekannt gegeben. Am Samstag findet das erfolgreiche RTL Format dann mit der finalen Liveshow ein Ende und Deutschland hat ein neues Supertalent.

Als erstes stürmten die Tänzer von DDC, der Dancefloor Destruction Crew die Bühne. Die Jury war begeistert, aber Bohlen meinte auch, dass im Laufe des Abends noch "Hammerkonkurrenten" folgen werden. Die 15-jährige Sonja Pesie war danach die erste Sängerin des Abends. Mit "Get here" von Oleta Adams verzauberte sie vor allem Sylvie, die diesen Song auf ihrer eigenen Hochzeit spielen ließ.

Musikalisch ging es dann mit Petr und Antonin weiter, die mit Gitarre und Glasharve ein weihnachtlcihes Medley zum Besten gaben. Der Auftritt und die sympathische Ausstrahlung der beiden Straßenmusiker überzeugte vor allem Bruce Darnell. Es folgte die zweite Gesangsdarbietung des Abends. Ruddy Estevez sang das "Love Theme from the Godfather" aus dem Film "Der Pate". Ein Auftritt für den Bohlen mal wieder das Prädikat "Superleitung" zückte.

Die erste echte Enttäuschung des Abends war der Beatboxer Peter Stohl, der das Publikum auf eine musikalische Zeitreise mitnahm, dabei aber leider mehr Zeit für Erklärungen verbrauchte und sein Beatbox-Talent nur unzureichend zur Schau stellte. Dieter Bohlen ließ es sich während der Performance erneut nicht nehmen seinen Unmut mit Hilfe des Buzzers zu äußern. Überzeugender waren danach die tanzenden Brüder Nilson und Zito, die erneut mit einer einfallsreichen Choreographie überzeugten, vor lauter Moves im Training aber leider die Synchronität zueinander vernachlässigt haben.

Das nächste Highligt der Show lieferte Thomas Lohse am Flügel ab. Mit verdammt viel Gefühl spielte er die Schicksalsmelodie aus dem Film "Love Story" und beeindruckte mit seinem Kampfeswillen, der ihn zuvor schon den Weg von der Schule für Lernbehinderte bis hin zum erfolgreich abgeschlossenen Abitur geebnet hatte. Für Dieter Bohlen ist Thomas ein "Paul Potts am Klavier". Eher spaßig als hochwertig ist der nächste Auftritt einzuordnen. Die Senioren der Gruppe "Die Goldies" schmetterten den Ärzte-Song "Junge", überzeugten aber eher durch ihren Spaß an der Sache als durch wirkliches Gesangstalent.

Penismaler Timothy Patch hatte seinen zweiten Auftritt im deutschen Fernsehen, fabrizierte diesmal ein Portrait von Dieter Bohlen, es war aber schnell klar, dass dies nur zur Belustigung des Publikums dienst und nicht wirklich Chancen auf den Titel des "Supertalents" haben wird. Diesmal nutzen Bruce und Sylvie den Buzzer. Den letzten Auftritt des Abends hatte der ehemalige Sänger von "Die 3. Generation", Darko Kordic. Inzwischen als Solosänger unterwegs sucht er seine zweite Chance beim "Supertalent" und begeistert damit die Jury und das Publikum. "Make you feel my love" von Garth Brooks war sein Song, für die Jury war es der beste Auftritt des Abends.

Während die Sendung "Stern TV" lief durften die Zuschauer für ihre Lieblinge anrufen, und ca. eine Stunde später unterbrach Jauch seine Sendung und schaltete zurück zum "Supertalent". Marco Schreyl gab wenig später die beiden, vom Publikum gewählten Finalisten bekannt. Als erstes zog Pianist Thomas Lohse ins Finale ein, gefolgt von Darko Kordic. Die Gunst der Jury traf diesmal, den schon enttäuscht von der Bühne stürmenden und von Marco Schreyl gerade noch so aufgehaltenen Ruddy Estevez, der damit die zwölfte und letzte Teilnehmerkarte für das Finale erhielt.

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