Dienstag, 15. Februar 2011

Speed Racer - in Deutschland gedrehtes Anime Rennfahrer Spektakel der Wachowskis am 19.2. auf ProSieben

Heulende Motoren, qualmende Reifen und die Wachowski-Geschwister Larry und Andy - aus dieser explosiven Mischung entstand ein quietschbuntes Anime-Action-Abenteuer, das die "Matrix"-Macher nach "V wie Vendetta" erneut in Babelsberg schufen ... ProSieben zeigt den Film "Speed Racer" am Samstag, den 19. Februar 2011, um 20.15 Uhr als Premiere im Free-TV.

Seit er denken kann, hegt der junge Speed Racer (Emile Hirsch) eine unbändige Leidenschaft für schnelle Autos. Kein Wunder, denn mit dem Team "Racer Motors" ist sein Vater (John Goodman) seit Jahren fester Bestandteil der Rennszene. Allerdings wurde Speed schon früh mit den dunklen Seiten des Sports konfrontiert. Sein Bruder Rex (Scott Porter) kam bei der gefährlichen Wüsten-Rallye "Casa Cristo" ums Leben. Trotz dieser Tragödie ist der talentierte Shooting-Star dabei, in die Profiliga aufzusteigen - was natürlich nicht unbemerkt bleibt.

Industrieboss Royalton (Roger Allam), milliardenschwerer Besitzer des übermächtigen, führenden Teams, macht dem ambitionierten Speed ein verlockendes Angebot: Tritt er dem exklusiven Rennstall bei, hat er für sich und seine Familie ausgesorgt. Doch als der Jungfahrer ablehnt, zeigt der machthungrige Mäzen sein wahres Gesicht. Er droht Speed offen damit, seine Karriere zu zerstören - denn hinter dem Rennsport steht eine knallhart organisierte Manipulationsmaschinerie, die keine Zufälle zulässt. Doch der Draufgänger lässt sich nicht einschüchtern und geht, mit Unterstützung von Freundin Trixie (Christina Ricci) und dem geheimnisvollen Racer X (Matthew Fox), beim tödlichen "Casa Cristo" an den Start ...

Hintergrund: Bereits die "Matrix"-Trilogie der Wachowskis wurde stark von der Anime-Kultur beeinflusst. "Speed Racer" adaptiert die gleichnamige Kult-Serie von Tatsuo Yoshida. Grelle Bilder und halsbrecherische Kamerafahrten bringen den japanischen Comic-Charakter des Actionfilms optimal zur Geltung. Übrigens: Der Film wurde wie schon sein Vorgänger "V wie Vendetta" und auch "Ninja Assassin", ein weiterer Actionknaller an dem die Wachowskis beteiligt waren, in Babelsberg gedreht - kein Wunder also, dass neben Hollywood-Stars wie Christina Ricci und Susan Sarandon auch hiesige Schauspieler wie Benno Führmann, Moritz Bleibtreu und Cosma Shiva Hagen beteiligt waren.

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