Sonntag, 17. April 2011

DSDS 2011 - Sebastian Wurth hat nun kein 22 Uhr Problem mehr - das AUS für den Favoriten in Mottoshow 7

Das Motto der siebten Liveshow bei "Deutschland sucht den Superstar 2011" (DSDS) lautete "80er, 90er und Das Beste von Heute". Die fünf verbliebenen Kandidaten sangen jeweils drei Songs. Das überraschende Aus kam dann für das Nesthäkchen Sebastian Wurth (16) aus Wipperfürth. Trotz der sehr guten Jury-Kritiken platzte für den 16-jährigen Schüler der Traum vom Superstar.

Für "Ayo Technology" von Milow bekam er viel Lob von Patrick Nuo: "Das war ein traumhafter Auftakt. Du klingst wie ein Superstar", und auch Dieter Bohlen hatte für den Jüngsten nur lobende Worte: "Mehr Mut und mehr Ehrlichkeit geht nicht. Toll gemacht!" Auch für seine Performance von "Mandy" von Westlife gab es von dem Pop-Titan positives Feedback: "Es war absolut gefühlsecht!" Trotzdem musste er am Ende gemeinsam mit Ardian Bujupi (19) aus Heidelberg um den Einzug ins Viertelfinale zittern.

Glänzte Ardian in der letzten Mottoshow mit seinen Auftritten, gab es dieses Mal auch wieder negative Kritik. Besonders mit seinem letzten Song "I Just Died In Your Arms Tonight" von Cutting Crew war Dieter Bohlen nicht zufrieden: "Das war leider Käse. Rhythmisch schlecht und krasse schlechte Töne. Damit hast Du mich nicht abgeholt".

Großes Lob bekam Sarah Engels für ihre Auftritte, auch wenn Dieter Bohlen nach dem Song "The Best" von Tina Turner nicht mit ihrer Performance zufrieden war: "Du hast toll gesungen, aber Du stehst da wie eine Bügelstation." Für ihre Darbietung des Flashdance-Hits "What A Feeling" von Irene Cara gab es dann aber von Bohlen das Urteil "Gesanglich brillant" und auch Patrick Nuo war begeistert: "Ganz große Klasse". Für Dieters Balladenqueen war ihr dritter Song "Footprints In The Sand" von Leona Lewis ein Volltreffer. Fernanda Brandao gab Standing Ovations: "Du siehst aus wie eine Sternschnuppe". Und am Ende der Show war die Jury sich einig: Sarah war die Beste des Abends. Patrick Nuo: "Klassisch, elegant, brillant".

Mit seinem unverwechselbaren Pietro-Style konnte auch der 18-jährige Karlsruher die Jury und auch die Zuschauer überzeugen. "Es war keine perfekte Cover-Version sondern eine tolle Pietro-Version", so Dieter Bohlen nach seinem ersten Auftritt mit "I Just Called To Say I Love You" von Stevie Wonder. Auch Fernanda Brandao findet nur positive Worte für Pietro Lombardi: "Du hast so viel Wiedererkennungswert. Das ist genau das was wir hier suchen." Mit seiner zweiten Nummer "To Make You Feel My Love" von Kris Allen hat er den Chef-Juror begeistert. "Nach diese Nummer bin ich absolut stolz auf dich." Und nach seinem dritten Song "Sweat (A La La La La Long)" von Inner Circle gab es von Fernanda sogar eine Liebeserklärung: "Wir lieben Dich, Pietro!"

Für den Österreicher Marco Angelini lief der Abend durchwachsen. Mit seinem ersten Song "Hollywood Hills" von Sunrise Avenue konnte er nicht überzeugen. "Es war wackelig", stellt Patrick Nuo fest. Sein zweiter Titel "Fly Away" von Lenny Kravitz hingegen kam besser an: "Guter Auftritt, sehr viel Power, sehr viel Druck", lobt Dieter Bohlen. In der dritten Runde gibt es für den Song "Major Tom (Völlig losgelöst)", einem NDW Klassiker von Peter Schilling dann wieder viel negative Kritik: "Du musst aufpassen, dass die Leute dich mit so einer Leistung nicht auf den Mond schießen", mahnte der Poptitan.

Am Ende des Abends standen die letzten vier Kandidaten fest. Ardian Bujupi und Sebastian Wurth mussten zittern, bevor Moderator Marco Schreyl endlich das Votingergebnis bekannt gab und Sebastian nach Hause schickte. Marco Angelini, Pietro Lombardi, Sarah Engels und Ardian Bujupi ziehen ins DSDS-Viertelfinale ein.

Durchschnittlich 6,05 Millionen aller Zuschauer, was einen Marktanteil von 20,5% ausmacht, sahen die siebte Mottoshow von "Deutschland sucht den Superstar". Der Marktanteil beim jungen Publikum von 14 bis 49 Jahren lag bei hervorragenden 31,1 Prozent (3,52 Millionen Zuschauer).

Alle Infos zu "Deutschland sucht den Superstar" im Special bei RTL.de

Fotos: © RTL / Stefan Gregorowius


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