Sonntag, 5. Juni 2011

DTM - Martin Tomczyk gewinnt vor Ralf Schumacher auf dem Red Bull Ring in Österreich

Traumkulisse beim dritten Lauf der DTM auf dem Red Bull Ring in Österreich. 48.000 Fans verfolgten auf der wiedereröffneten Rennstrecke ein DTM-Wochenende, das alles lieferte, was die populärste internationale Tourenwagenserie ausmacht und bejubelten am Sonntagnachmittag den Sieg von Audi-Pilot Martin Tomczyk. Der 29-Jährige, der einen Audi A4 DTM des Jahrgangs 2008 fährt, nahm zum fünften Mal in seiner DTM-Karriere den Siegerpokal entgegen. "Dieser Erfolg ist ein wunderschöner. Ich freue mich besonders, dass ich dem Audi Sport Team Phoenix den ersten Sieg in der DTM schenken konnte. Heute waren der gute Start und die ersten schnellen Runden der Grundstein für meinen Sieg. Wir haben es uns heute verdient, zu feiern", sagte der strahlende Gewinner, der ein fehlerfreies Rennen auf der schnellsten DTM-Strecke der Saison fuhr.

Genauso glücklich zeigte sich auch Ralf Schumacher (Mercedes-Benz) nach dem Rennen, das über 38 Runden und 164,388 Kilometer führte. Mit Platz zwei feierte der Wahl-Salzburger sein bisher bestes DTM-Ergebnis. Der ehemalige Formel-1-Pilot sagte nach dem Rennen in Österreich: "Das ist ein toller Tag, auch wenn es nicht ganz zum Sieg gereicht hat. Es war das ganze Wochenende zeitenmäßig unheimlich eng zwischen den Piloten. Martin war heute im Rennen einfach zu gut. Es hat Spaß gemacht, so fair miteinander auf der Strecke zu kämpfen." Mit einem Rückstand von 0,462 Sekunden verpasste Schumacher seinen ersten DTM-Sieg nur knapp.

Auf Platz drei beendete der Brite Oliver Jarvis (Audi) den DTM-Lauf in der Steiermark. Nach einer beeindruckenden Aufholjagd fuhr der Mercedes-Benz-Pilot Bruno Spengler auf den vierten Platz. Gestartet war der Kanadier von Position zwölf. Damit verteidigt Spengler seine Führung in der Gesamtwertung. Auf Platz zwei mit nur drei Punkten Rückstand folgt der heutige Sieger Tomczyk. Schumacher liegt hinter Mike Rockenfeller (Audi) auf der vierten Position.

Rockenfeller, der in Zandvoort seinen ersten DTM-Sieg feierte, startete von Platz fünf und konnte sich im Verlauf des Rennens nicht verbessern. Jamie Green (Mercedes-Benz), Timo Scheider (Audi) und Mercedes-Benz-Pilot Gary Paffett sammelten durch die Plätze sechs bis acht noch Punkte für den Titelkampf. Der Italiener Edoardo Mortara, der mit dem Audi A4 DTM im Qualifying auf Platz vier fuhr, drehte sich nach einer Berührung in der ersten Runde des Rennens und fand sich am Ende des Feldes wieder. Mortara wurde 16.

Das vierte DTM-Rennwochenende des Jahres findet vom 17. bis 19. Juni auf dem Lausitzring statt. Dr. Wolfgang Ullrich, Motorsportchef Audi: "Ich glaube, wir haben schon in den ersten beiden Rennen gesehen, dass Martin gut zurecht kommt und gut drauf ist. Ich freu mich wahnsinnig für ihn. Ob trocken oder nass, Martin war hier immer der Schnellste. Es war ein sehr spannendes Rennen. Über den Titel zu reden, ist noch ein bisschen zu weit weg. Aber die Performance ist da. Es ist nicht der erste Sieg für ein Vorjahresauto, aber es ist gut zu sehen, wie nah die Autos beieinander sind. Nun haben wir noch mehr Wettkampf - das ist auch toll für die Zuschauer."

Norbert Haug, Motorsportchef Mercedes-Benz: "Ralf ist heute gut gefahren. Der Start war entscheidend. Er hat einen Platz aufgeholt und Bruno ist von zwölf auf vier vorgefahren. Man hat gesehen, dass wir heute eine starke Truppe sind und siegfähig waren. Es war ein tolles Rennen. Zu Bruno hab ich vor dem Rennen gesagt: 'wir fahren aufs Podium' und fast hätte es sogar geklappt."

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