Sonntag, 12. Juni 2011

Lange Nacht der Wissenschaften am 1. Juli 2011 in Dresden

Jeder, der die Fraunhofer zur Langen Nacht schon erlebt hat, weiß, dass man hier immer wieder auf neue Überraschungen trifft. Wer noch nicht im Dresdner Fraunhofer-Institutszentrum war, sollte sich diese Chance am 1. Juli 2011 nicht entgehen lassen. Die Wissenschaftler aus sechs Fraunhofer-Instituten Dresdens warten in diesem Jahr mit einer beeindruckenden Themenvielfalt auf. Egal, ob es um Fragen zur Energie, Umwelt, Gesundheit, Nanotechnologie oder zu innovativen Werkstoffen geht – Fraunhofer hat stets zukunftsweisende Ideen parat und präsentiert diese zur Dresdner Langen Nacht der Wissenschaften.

Im Fraunhofer-Institut für Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP wird der Erhalt von Gesundheit, Umwelt und Wissen ganz groß geschrieben. Eine solarbetriebene Autorennbahn zeigt beispielsweise, wie viel Speed in erneuerbaren Energien stecken kann - ohne dass unsere Umwelt davon Schaden nimmt.

Die Station „Gesundheit durch Reinheit und Verträglichkeit“ klärt darüber auf, wie man medizinische Wunderwerke mit der sterilisierenden Wirkung des Elektronenstrahls vollbringen kann – und somit die Gesundheit erhält. Außerdem gibt es eine Menge zu gewinnen im Fraunhofer FEP: Der Preis ist heiß. Ein Rätselbogen über die Funktionsweise der Photovoltaik macht Schüler zu Schlaubären. Zu gewinnen gibt es noch mehr Wissen in Form einer kostenfreien Teilnahme an der Fraunhofer-Talent School 2011 in Dresden. Hier wird jeder: Schlau für lau in einer Nacht!

Magische Momente gibt es in diesem Jahr am Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM zu erleben. Die Wissenschaftler verblüffen z. B. mit „Übers Wasser Laufen für Jedermann“ oder bringen „wie von Zauberhand“ Metalle zum Schweben. Ganz praktisch stellen sie aber auch die Festigkeit alltäglicher Dinge wie Bergsteigerknoten oder Strumpfhosen in einem Zugversuch auf die Probe - bringen Sie Ihre Versuchsobjekte einfach mit. Und natürlich können Sie auch in diesem Jahr Ihre selbst gepresste IFAM-Münze mit nach Hause nehmen.

Vor allem an Kinder und forschungsinteressierte Jugendliche richtet sich das diesjährige attraktive Programm am Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS. So können hier kleine Detektive ihre Fingerabdrücke elektrochemisch sichtbar machen, Riesenpuzzle zusammensetzen und dabei Wissenswertes zum Herstellungsprozess und zur Nutzung von Schaumkeramiken erfahren oder einfach beim Blitzschachturnier mit kostbaren keramischen Schachfiguren teilnehmen. Wem dabei die Puste ausgehen sollte, kann sich einem Lungenfunktionstest mit keramischen Drucksensoren unterziehen oder gleich reinen Sauerstoff – vor Ort mit keramischen Membranen produziert – im Luftballon mitnehmen.

Aber auch den großen Besuchern der Langen Nacht der Wissenschaften werden im Fraunhofer IKTS spannende Exponate und Vorträge rund um das Thema Hochleistungskeramik geboten. So veranschaulicht beispielsweise ein gläserner Abgasstrang neue keramische Material- und Fertigungskonzepte für moderne Brennräume und Abgassysteme. Darüber hinaus kann man Mikroorganismen bei ihren wertvollen Reinigungsarbeiten von Abwässern in einer gläsernen Kläranlage beobachten und Fraunhofer-Wissenschaftlern beim automatisierten Spritzgießen von keramischen Bauteilen über die Schulter schauen.

Das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS fördert in diesem Jahr mit vielen Angeboten vor allem die jugendlichen Interessenten. Das Motto lautet: Gewusst wie – Forschung Energie. Keine Frage unseres Energie-Wissensparcours ist mit Google oder Wikipedia zu beantworten. Bei der Antwortensuche sind Pfiffigkeit und eigene Aktivität der Besucher gefragt, denn Zuhören, Schauen und eigenes Tun führen zur Lösung.

Unsere Besucher können an einer Modellautobahn mit einem E-Bike selbst Energie erzeugen und erleben wie Energiespeicher funktionieren. Die Wissenschaftler zeigen, dass eine Klebnaht eine Waschmaschine hält und erklären dieses Phänomen. An den Laseranlagen präsentieren die IWS-Forscher wie beim Laserschneiden, -schweißen, -beschichten und Laserstrukturieren Energie eingespart werden kann. Es gibt für jeden wieder eine Menge zu staunen, zu erfahren und zu gewinnen!

Wie schon in den letzten Jahren sind das Fraunhofer CNT und das Fraunhofer IPMS wieder Gäste im Fraunhofer-Institutszentrum, und bieten den Besuchern Highlights im Mikroelektronik-Bereich. Besucher des Standes des Fraunhofer CNT können an einem Modell den Weg vom Sand zum Superchip verfolgen oder an einer Animation eine Reise in die Nanowelt antreten. Höhepunkt, besonders für unsere kleinen Gäste, ist das Erlebnis, einmal selbst einen Reinraumanzug zu tragen. Mit diesem können sie sich dann vor der Fotowand - einem virtuellen Reinraum - fotografieren lassen. Weiterhin besteht die Möglichkeit, einen Chip unter einem Mikroskop unter die Lupe zu nehmen sowie sein Wissen in einem Quiz zu testen.

OLED - kleine Displays, große Leuchten! Unter diesem Motto präsentiert das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS die neueste Generation selbstleuchtender, leichter, formbarer Leuchten und Mikrodisplays, die auf organischen, Licht emittierenden Schichten, den sogenannten OLEDs beruhen. Dabei können sich die Besucher ein Bild machen, was mit organischen Leuchtdioden heute bereits möglich ist und in Zukunft Wirklichkeit werden kann. Außerdem am Stand: ein kompaktes Spektrometer, das über die Analyse von Infrarotlicht den Alkoholgehalt von Flüssigkeiten bestimmt.

Ein gemeinsames Vortragsprogramm zu Fraunhofer-Highlights wird in der Zeit von 19 bis 22 Uhr das vielfältige Angebot im Fraunhofer-Institutszentrum abrunden.

Foto: Fraunhofer IWS Dresden

Dieser Beitrag Lange Nacht der Wissenschaften am 1. Juli 2011 in Dresden wurde am Sonntag, 12. Juni 2011 in den Kategorien , auf upset News veröffentlicht. Wenn Du zu allen Themen auf upset News aktuell informiert sein möchtest, dann kannst Du unseren RSS News-Feed abonnieren oder bzw. und uns auf Facebook oder google+ folgen.

Deine Meinung oder Deine Erfahrungen zum Thema „Lange Nacht der Wissenschaften am 1. Juli 2011 in Dresden“ kannst Du gerne in die Kommentare schreiben (möglich mit einem Facebook, Hotmail, AOL oder Yahoo-Account) und wenn Dir upset News gefällt, dann sag das doch bitte Deinen Freunden bei Twitter, Facebook oder anderen sozialen Netzwerken.