Mittwoch, 11. Januar 2012

ZDF und ZDF/ARTE sind mit vier Kino-Koproduktionen im Berlinale-Wettbewerb 2012

Mit Christian Petzolds neuem Film "Barbara", dem Drama "Gnade" von Matthias Glasner, "Tabu" von Miguel Gomes und "Meteora" von Spiros Stathoulopoulos haben es vier ZDF-Kino-Koproduktionen in den internationalen Wettbewerb der diesjährigen Internationalen Filmfestspielen in Berlin geschafft.

"Wir sind stolz darauf, mit gleich vier Kino-Koproduktionen im begehrten und renommierten Wettbewerb der Berlinale vertreten zu sein. Das ist die Königsklasse, und wir freuen uns sehr, dass unser Engagement für den deutschen Kinofilm so eindrucksvoll belohnt wird", so ZDF-Fiction-Chef Reinhold Elschot. Die Berlinale läuft vom 9. bis zum 19. Februar 2012.

Christian Petzolds neuer Film "Barbara" erzählt von einer jungen Ärztin (Nina Hoss), die, nachdem sie im Sommer 1980 einen Ausreiseantrag aus der DDR gestellt hat, in ein kleines Krankenhaus tief in der Provinz versetzt wird. Gemeinsam mit ihrem Freund bereitet sie die Flucht in den Westen vor, als sie sich Hals über Kopf in den Arzt Andre (Roland Zehrfeld) verliebt. Nun muss sie sich entscheiden: Liebe oder Freiheit?

Jürgen Vogel und Birgit Minichmayr spielen die Hauptrollen in Matthias Glasners Film "Gnade": Niels und Maria haben beschlossen, ihre Zelte in Deutschland abzubrechen und am norwegischen Polarmeer ein neues Leben zu beginnen. Ein paar Monate später begeht Maria nach einem Unfall Fahrerflucht. Die Schuldfrage stellt das Weltbild der Familie in Frage.

"Tabu", ein Film von Regisseur Miguel Gomes, erzählt die Geschichte einer temperamentvollen alten Frau. Ihre capverdische Haushälterin und eine sozial engagierte Nachbarin leben im selben Stockwerk eines Wohnhauses in Lissabon.

Als die alte Frau stirbt, lernen die beiden anderen eine Geschichte aus ihrer Vergangenheit kennen - die Geschichte einer leidenschaftlichen Liebe und eines Verbrechens im Afrika des Abenteuerfilms.

In "Meteora" entdecken ein junger Mönch und eine junge Nonne ihre Liebe füreinander und geraten in eine ernste Glaubenskrise. Vor der atemberaubenden Kulisse der weltberühmten Klosteranlagen von Meteora hat der junge griechische Regisseur Spiros Stathoulopoulos einen einzigartigen Spielfilm inszeniert, der sich mit grundsätzlichen Fragen des christlichen Glaubens und Lebens auseinandersetzt.

Filmfest-Logo © Berlinale


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